Lebenszeichen

Oh nein. Über ein Jahr ist der letzte Beitrag nun her. Und es tut mir sehr leid, dass so abrupt Schluss war hier. Nach dem positiven Test waren da 1000 Gedanken… Ängste, Sorgen, Freude, Liebe, Hoffnung. Ich brauchte erst Zeit zum Begreifen, dann Zeit zum Genießen und letztendlich auch Zeit, um die Trauer der Kinderwunschzeit ein stückweit hinter mir zu lassen. (Nein, mit positivem Test war das nicht alles vergessen. Es sind Narben geblieben, die erst mit der Zeit blasser wurden.) Es hat sich richtig angefühlt, hier erstmal nichts mehr zu schreiben. Es hat sich falsch angefühlt, hinter all den Jammer-/Trauer-/Frust-Beiträgen einfach mit Schwangerschaft weiterzumachen und zu wissen, dass so viele von euch noch warten und hoffen. Und dann war auf einmal so viel Zeit vergangen, dass ich dachte: „Na jetzt kannste auch nicht einfach wieder aufkreuzen.“

Und tadaaa: jetzt mach ich das trotzdem. Wenigstens ein kurzes Update muss drin sein, falls hier überhaupt noch jemand reinschaut und falls es überhaupt noch jemanden interessiert.
Die Schwangerschaft war einfach nur WUN-DER-SCHÖN! Die wachsende Kugel habe ich immer mit Stolz vor mir hergetragen. Zum Ende hin ging’s mir immer noch so gut, dass ich Sorge hatte, ich könnte mich nie von der Schwangerschaft verabschieden. Ja, manchmal macht es mich jetzt noch traurig, dass die Zeit vorbei ist. Verrückt, nicht? Getoppt wurde das ganze nur noch durch eine schnelle, dafür sehr schmerzhafte, aber rundum tolle Geburt. Nachts wurde ich mit Blasensprung wach, hatte aber keine Wehen. Die Einleitung erfolgte 12 Stunden nach Blasensprung mit Cytotec, von der ersten Wehe bis zur Geburt vergingen dann gerade mal 3 Stunden. Und zack… unsere Tochter war da!

Ende November geboren, fast genau zum errechneten Entbindungstermin. Inzwischen ist sie schon über ein halbes Jahr bei uns. Sie hat unser Leben einmal komplett auf links gekrempelt und macht uns zu sehr glücklichen Eltern. Müde auch. Und manchmal frustriert. Aber glücklich!

Glück im Bauch.

Total unglaublich und unwirklich, aber wunder- wunderschön!
  
 Vor NMT ca. an ES+11 habe ich begonnen, zu testen. Erste Hoffnung keimte, aber es hätte auch durchaus eine Verdunstungslinie sein können. Diese Linie wurde aber von Tag zu Tag stärker und heute war es dann richtig deutlich. Zwei Striche! Ich kann es selbst noch nicht richtig glauben. Jetzt ist da wirklich klitzekleines Glück in meinem Bauch?! ❤

Und gleichzeitig sind da 100.000 Ängste aufgetaucht… Ich hoffe so sehr, dass alles gut ist. Am Freitag wird der Clearblue rausgekramt (hatte meinem Mann versprochen, bis dahin zu warten), nächsten Donnerstag ist der Termin in der KiWu.

Bis dahin gilt:

Mal wieder los auf federleichten Füßen, High von Adrenalinschüben 
Mit feurigem Wind statt Furcht im Rücken 
Lass‘ die Angst vorm Scheitern nicht meine Chancen zerpflücken.

(Silbermond – Die Mutigen)

PS: Der Spruch gilt auch für alle, die diesen Beitrag gerade mit einem Stich im Herzen lesen. ❤ Ich kenne das Gefühl viel zu gut, das einen durchfährt, wenn man so etwas liest – und die kleinen Narben, die es hinterlässt. Ich möchte euch hiermit ermutigen (auch wenn ich noch lange nicht am Ziel bin): Gebt die Hoffnung nicht auf! ❤

Schweigen ist Gold. #2

Bei uns ist die Kinderwunschpraxis in der Uniklinik und direkt neben der Gynäkologischen Ambulanz, die Wartebereiche sind nur durch Pflanzen und Expedit-Regale getrennt.

Paar mit Kinderwagen kommt rein. Er liest das Schild „Kinderwunschsprechstunde“.

Lachend sagt er zu seiner Frau:

Höhö, Kinderwunschsprechstunde. Komm‘, wir basteln uns ein Baby.

Während wir und noch eine weitere Frau im Wartebereich eben dieser Sprechstunde sitzen.

Schweigen ist Gold. #1

Gemütlicher Raclette-Abend mit einem befreundeten Pärchen. Die beiden haben einen 2-jährigen Sohn und mussten keine 3 Monate auf einen positiven Schwangerschaftstest warten. Irgendwann kommen wir auf unsere Situation zu sprechen, von der wir Ihnen schon letztes Jahr erzählt hatten. Dann sagt er:

Ich finde ja, 2 Jahre probieren ist keine wirklich lange Zeit.

Danke für’s Gespräch. [Wir mögen sie trotzdem noch.]

Planung und so.

Zyklusmonitoring. Hatte die Kinderwunschklinik vorgeschlagen, das erstmal zu machen, um dann zu schauen, wie man weitermacht. Fand ich gut – kam ja vorher noch keiner auf die Idee (wirklich nicht!). An ZT 4 war ich da für die erste Blutabnahme und den Ultraschall und die Planung der weiteren 2 Termine, die ich dann auch gleich mit Arbeit eingetaktet habe. (Man kennt das ja schon. Aber wie machen das eigentlich Frauen ohne flexible Arbeitszeiten? 😨) Wie immer, wenn alles super gut geplant und man sich arrangiert hat mit der Situation, kommt es anders. Anruf KiWu, alle sind krank, nur noch eine Ärztin im Haus. Man muss den zweiten Termin für das Monitoring absagen. Und den dritten bräuchte man ja dann auch nicht mehr, da kann man ja gleich die Auswertung machen. Auf meine Nachfrage hin, dass nur einmal Blutwerte und einmal Ultraschall dann ja kein Monitoring seien, meinte man am anderen Ende der Leitung nur, dass das denen schon reicht.

Äh.

Ja.

Was?

Wenn ich nicht rein zufällig eine Temperaturkurve führen würde, würdet ihr nichts darüber erfahren, ob ein Eisprung stattfindet und wenn ja, wann der überhaupt ist und auch nichts über die Länge der zweiten Zyklushälfte. Aber muss ja auch nicht. Auf euren Vorschlag über das weitere Vorgehen bin ich dann aber echt extrem gespannt. Und wehe der lautet dann: „Tja, da müssen wir nächsten Zyklus nochmal ein Monitoring machen.“

Grüße aus der Warteschleife.

Ja, die Warteschleife. Allseits beliebt. Das Gute daran ist: ich bin von alleine darin gelandet, denn es gab einen Eisprung – auf ganz natürlichem Weg. Dank NFP, was ich jetzt im zweiten Zyklus mache, konnte ich das sehr gut sehen. Immerhin! Das Schlechte daran ist: die Ungewissheit und die täglich schwindende Zuversicht, je weiter es auf den NMT zugeht. Im letzten Zyklus war die Hochlage nur etwa 10 Tage lang (dass ich eine Gelbkörperschwäche habe weiß ich ja schon…) also unterstütze ich in diesem Zyklus wieder zusätzlich mit Progesteron. Dennoch verabschieden sich täglich 0,02 Grad – was nicht wirklich viel ist, ich weiß. Aber eher ein Zeichen nach unten. Eventuell kenne ich mich für große Interpretationen mit NFP vermutlich noch nicht gut genug aus, aber dass es nicht nach unten gehen sollte, weiß ich. Dennoch trinke ich weiter (Frauenmantel-) Tee und harre aus. Morgen werde ich (nur aus Vernunft, ich will eigentlich nicht) einen Test machen und dann das Progesteron absetzen.

 
Ansonsten geht es mir so lala. Ich bin unfassbar müde & ich friere mehr als sonst,was ich auf einen starken Vitamin-D-Mangel jetzt zum (hoffentlichen) Ende des Winters zurückführe. Schon im Herbst war der latent da, obwohl der Sommer für mich lang und sonnig war. Aber mein Endo sah offensichtlich keinen Handlungsbedarf, außer „halten sie sich in der Sonne auf, ohne Sonnencreme“… hahahahaaa, der war gut, den Winter im Anschlag. Oder der TSH spinnt wieder rum, der war aber im Herbst wirklich super eingestellt – also eher unwahrscheinlich.
Letzte Woche haben wir uns die neue Kinderwunschklinik angesehen und hatten dort einen vor langer Zeit vereinbarten Termin für ein Erstgespräch. Kein Vergleich zu der KiWu, wo wir letztes Jahr waren! Könnte daran liegen, dass sie an ein Uniklinikum angeschlossen ist und die andere privat arbeitet… was natürlich auch unterschiedliche finanzielle Interessen nach sich zieht. Jedenfalls war der erste Eindruck sehr positiv und das weitere Vorgehen auch gleich klar: der nächste Zyklus wird dort nun überwacht & die Hormone kontrolliert, um sich dann für die richtige Therapie entscheiden zu können. Unfassbar, aber nach fast 2 Jahren Kinderwunsch wird das nun zum ersten Mal komplett bei einer Anlaufstelle gemacht und nicht alles Nötige aus Endo-Hormon-Befunden und Gyn-Ansichten zusammengepuzzelt. Deswegen möchte ich auch den Zyklus mit Progesteron nicht unnötig in die Länge ziehen, damit wir da endlich anfangen können. Evtl. können die ja auch gleich den Test auf Vitamin D vornehmen, um zu schauen, ob die Müdigkeit daher rührt oder andere Ursachen hat. Ich bin mal gespannt.

Ganz okay.

Ganz schön still ist es hier geworden. Hab gar nicht nachgeschaut, wie lang der letzte Beitrag inzwischen zurückliegt, aber ich habe mir eine kleine Pause gegönnt oder gönne sie mir nach wie vor. Gründe gibt es viele. Da war z.B. Weihnachten, was dieses Jahr nerviger war als jemals zuvor – dabei liebe ich das Fest eigentlich. Und Silvester haben wir glatt verschlafen – was meiner Meinung nach immer noch die beste Möglichkeit ist, den Jahreswechsel zu begehen.

An der Front hat sich ebenfalls nicht allzu viel getan. Seit dem aktuellen Zyklus probiere ich mich an NFP, was besser funktioniert, als ich gedacht hätte. Es lässt sich doch relativ einfach in den Schlafrythmus einbauen und hat mir diesmal sogar einen Eisprung angezeigt, was Ovulationstests nie geschafft haben. Blöd nur, dass mein Mann auf Dienstreise ist. Aber da das von Anfang an abzusehen war, genieße ich die Entspannung diesbezüglich ein bisschen. Gleichzeitig mache ich mir Vorwürfe, warum ich nicht eher mit Temperaturmessen angefangen habe. Ich wollte einfach nicht noch mehr machen, mehr Druck aufbauen, den Wecker wegen sowas stellen müssen und damit auch jedes Mal meinen Mann wecken und jeden Tag daran erinnert werden. Aber mit Stand heute muss ich sagen, dass das genaue Gegenteil der Fall ist. Clomifen und Ultraschallkontrolle haben wesentlich mehr Druck aufgebaut und auch hier folgen dann wieder Vorwürfe: haben wir zu zeitig mit „Kanonen auf Spatzen“ geschossen? Sicher nicht, aber das Gefühl kommt oft auf, dass man es eigentlich nur falsch machen kann. 😞

Egal. Ich schaue >momentan< positiv auf die nächsten Monate. Habe nicht mehr den Druck, dass man jeden Zyklus alles geben muss. Sondern eher: wenn es diesen Monat nicht ist, dann halt nächsten. Apropos nächsten Monat: da haben wir unser Erstgespräch in einer anderen Kinderwunschklinik. Die Krankenkasse ist bereits gekündigt und gewechselt, falls wir eine Kostenübernahme in Anspruch nehmen müssen. Aber auch das hat >momentan< Zeit. Vielleicht liegt es am veränderten Alltag ohne meinen Mann und viel Ablenkung und ’ne Menge Vorhaben jede Woche… vielleicht ist aber auch gerade einfach alles ganz okay so. Schauen wir mal.

Eure glueckimbauch.

2015.

Der letzte Tag vom Jahr ist angebrochen. (Endlich! Das alte Jahr kann echt weg…) Ich wünsche Euch für 2016 eigentlich nur zwei Dinge: viele positive Überraschungen (nicht ausschließlich bezogen auf den Kinderwunsch) und Gesundheit. Kommt gut ins neue Jahr!

Und weil es nicht fehlen darf, hier das Stöckchen zum Jahreswechsel:

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Ganz grob fällt mir die Beantwortung schwerer als gedacht. Ich würde dem Jahr jedoch aus einem ersten Bsuchgefühl heraus eine 6-7 geben.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Abgenommen. Ich denke, es liegt an der Schilddrüse, die nun ganz gut eingestellt zu sein scheint.

3. Haare länger oder kürzer?

Länger. Sie waren dieses Jahr sogar schon fast schulterlang, bis ich mich diese Woche doch spontan für einen Bobschnitt entschieden habe.

4. Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?

Augentechnisch kurzsichtiger, lebenstechnisch weitsichtiger.

5. Mehr Kohle oder weniger?

Weniger. Aber das ist vollkommen in Ordnung so. Zwei lange Urlaube (+ ein kurzer) und ein Auto haben das Konto geschmälert. Aber das musste alles so.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Den gleichen, ein ganz guter Job.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Mehr!

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Einen Räuchermann. Und Erfahrung.

9. Mehr bewegt oder weniger?

Gleichbleibend, würde ich sagen. Aber im neuen Jahr muss ich echt mehr Sport machen!

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Zwei. Eine kleine Grippe und einmal Magenprobleme.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Die Grippe! Ich habe wirklich selten Fieber, aber wenn, dann richtig.

12. Der hirnrissigste Plan?

Für 4 Tage in die Sonne zu fliegen, um den Schwiegerpapa zum Geburtstag zu überraschen. Hirnrissig genial und schön und verrückt und vielleicht das Beste, was wir 2015 getan haben.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Subjektiv gesehen dieses Jahr 8 Mal in ein Flugzeug zu steigen.
Objektiv wahrscheinlich die Bauchspiegelung. Andere gefährliche Sachen mache ich nicht – bin ein Angsthase.

14. Die teuerste Anschaffung?

Unser neues Auto. Das alte hätte den TÜV nicht oder nur mit unverhältnismäßiger Investition geschafft.

15. Das leckerste Essen?

Griechisches Essen im Urlaub. Mit Ouzo.

16. Das beeindruckendste Buch?

Beeindruckend vielleicht nicht unbedingt, aber das Buch „Das Joshua-Profil“ von Sebastian Fitzek fand ich ziemlich gut.

17. Der ergreifendste Film?

Ist zwar noch aus 2014, aber „Hin und weg“ ist einfach der erste Film, der mir beim Wort „ergreifend“ einfällt.

18. Die beste CD?

Weiß gar nicht, was dieses Jahr an Alben so rausgekommen ist. 😳
Am meisten gefreut habe ich mich aber auf das neue Album von Nero – Between II Worlds. Und das habe ich auch am meisten gehört.

19. Das schönste Konzert?

Wir waren dieses Jahr leider nur auf einem Konzert und das war VNV Nation.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Meinem Mann. ❤️

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Meinem Mann. ❤️

22. 2015 zum ersten Mal getan?

Eine Narkose bekommen.

23. 2015 nach langer Zeit wieder getan?

Haare gefärbt. Und im Stripclub gewesen.

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Negative Schwangerschaftstests, Streit mit meiner Schwester, die vielen Tränen.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Fällt mir gerade nichts ein, wo jemand noch Überzeugung brauchte.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Der Überraschungskurzbesuch für meinen Schwiegerpapa.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Mein Mann ist das schönste Geschenk, jedes Jahr aufs Neue.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Wenn wir zusammenhalten, können wir alles schaffen – alles wird gut. Gleich gefolgt von: Wenn Du schwanger bist, kaufe ich Dir ganz viele schöne Umstandsklamotten, Du sollst nicht nur in Jogginghosen rumlaufen müssen.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Danke, dass Du meine Welt so viel bunter machst.

30. Dein Wort des Jahres?

Gemeinsam.

31. Dein Unwort des Jahres?

PCO. Und Dienstreise.

32. Deine Liebglingsblogs des Jahres?

Da gibt es viele, aber meine 3 Favoriten sind Möchtegernmutti PariMission Wunschkind, sowie FamilieBitte.

 

Eigentlich…

… müsste ich erleichtert sein. Bei der Bauchspiegelung wurden keine Verwachsungen gefunden, „nur“ ein bisschen Endometriose entfernt, die Eileiter sind durchgängig. Eigentlich müsste ich auf der Couch liegen und die Pause von Arbeit, die mir die Krankschreibung ermöglicht, „genießen“.

Aber dem ist nicht so. Ich bin seitdem unendlich traurig – und ich weiß nicht mal, warum. Ich schaue nicht pessimistisch in die Zukunft, was die Erfüllung unseres Wunsches angeht, aber diese Traurigkeit frisst mich gerade auf. Wie ein Kloß in meinem Bauch macht sie sich breit und das schlimme daran ist, dass ich sie nicht in Worte fassen kann. Ich kann meinem Mann nicht sagen, was es genau ist und auch nicht meinen Eltern. Nicht mal euch. Ich versuche, mich so gut es geht abzulenken, aber dennoch würde ich es gern verstehen. Und nicht einfach nur so oft weinen. Manchmal kommt es mir vor, als wäre ich in der letzen Zeit um Jahre gealtert… Ist das reversibel?

Oh man.

I survived Bauchspiegelung.

Der Termin für die OP wurde von Freitag auf heute früh verschoben und jetzt liege ich schon wieder auf der Couch – mit zwei Pflastern auf dem Bauch. Insgesamt war die Bauch- mit Gebärmutterspiegelung und Eileiterdurchlässigkeitsprüfung nicht schlimm. Blöd war der Moment nach dem Aufwachen aus der Narkose, da musste ich kurz mal ein paar Tränen verdrücken (weiß aber gar nicht, warum eigentlich), die Schmerzen waren schlimm, aber auszuhalten. Mein Mann war zum Glück da und es hat nicht lange gedauert, bis ich wieder komplett munter war. Nach etwa anderthalb Stunden kam dann auch der Arzt mit dem Befund. Das gute: die Eileiter sind gut durchgängig, keine Verwachsungen vorhanden, Gebärmutter ist schick. Das schlechte: 3 Endoherde wurden entfernt. Er hat dann in den Raum geworfen, dass man jetzt erstmal 3 – 6 Monate die Endometriose behandeln könnte (in der Zeit würde der Kinderwunsch auf Eis liegen…) oder man macht erstmal mit Clomifen + Insemination weiter und nutzt die Zeit nach der Eileiterspülung. Wie genau der Plan jetzt aussehen wird, wissen wir noch nicht. Wenn, dann könnten wir eh erst im Februar starten… Aber ich kann gerade eh noch keine Entscheidungen treffen. Erstmal Augen zu und ausschlafen.

Gute Nacht! 😉🌙